Informationen rund um die Weiterbildung

AK1           Kurs Waldorfklassenlehrer im ersten Weiterbildungsjahr

AK2           Kurs Waldorfklassenlehrer im zweiten Weiterbildungsjahr

OL             Kurs Oberstufenlehrer

BK             Berufsbegleitender Kurs

Die Weiterbildungen an der Akademie für Waldorfpädagogik haben zum Ziel, die Weiterbildungsteilnehmer für den Lehrerberuf an Waldorfschulen zu qualifizieren und sie auf die Vielfalt der Aufgaben einer lebendigen, zukunftsorientierten pädagogischen Praxis vorzubereiten. Die Grundlage einer Weiterbildung zum Waldorflehrer beruht auf einer anthropologisch fundierten Pädagogik. Der Lehrerberuf setzt Fähigkeiten voraus, die im Rahmen der Weiterbildung entdeckt und entwickelt werden sollen.

Hierzu gehören die Fähigkeit zu einer differenzierten Wahrnehmung und Beobachtung, zur Reflexion und Selbstreflexion, zu einer bewussten Urteilsbildung, zur Selbstbildung, zum künstlerischen Arbeiten und zur kontinuierlichen Erprobung und Entfaltung des eigenen Könnens in der unterrichtspraktischen Tätigkeit.

Der Beruf des Waldorflehrers erfordert ein großes Maß an Beziehungsfähigkeit, Disziplin, Selbständigkeit, Zielorientiertheit, Eigenverantwortung und Fleiß. Diese Kompetenzen werden bereits zu Beginn der Weiterbildung vorausgesetzt.

Die Akademie bietet folgende Weiterbildungsgänge an:

 

Ausbildungsziel

Weiterbildungsdauer

Abschluss

Waldorfklassenlehrer

(mit Wahlfach oder Schwerpunkt Inklusive Pädagogik)

2 Jahre

Diplom

Fachlehrer für Waldorfschulen

2 Jahre

Diplom

Oberstufenlehrer für Waldorfschulen

1 Jahr

Diplom

Berufsbegleitender Ausbildungsgang:

Klassenlehrer für Waldorfschulen

3 Jahre

Diplom

Zusatzqualifikation Heilpädagogik

1 Jahr

Diplom

 

Nachstehend folgt eine Kurzcharakterisierung der angestrebten Weiterbildungsziele:

  • Waldorfklassenlehrer (mit Wahlfach oder Schwerpunkt Inklusiver Pädagogik):
    Der Klassenlehrer führt eine Klasse in der Regel vom 1. bis zum 8. Schuljahr. Er unterrichtet die „Hauptfächer“ (z. B. Deutsch, Geschichte, Biologie, Mathematik) im so genannten Epochenunterricht. Der Klassenlehrer trägt die pädagogische Hauptverantwortung für die Führung der Klasse, für die Entwicklung der einzelnen Schüler und die Pflege der Beziehung zur Elternschaft und ggf. zu Ämtern etc. Zu­sätzlich zum Unterricht in der eigenen Klasse unterrichtet er auch in anderen Klassen sein abgeschlossenes Wahlfach (Fremdsprachen, Musik, Handarbeit, Werken, Sport oder Gartenbau). Dieser Unterricht erweitert nicht nur den eigenen pädagogischen Tätigkeitsbereich, sondern ist in den meisten Fällen auch für ein volles Deputat an einer Freien Waldorfschule notwendig. Wer mit Schwerpunkt Inklusive Pädagogik abschließen wird, kann seine spätere Tätigkeit als Klassenlehrer mit Aufgaben der Inklusiven Pädagogik ergänzen oder an Inklusiven, Integrativen und Heilpädagogischen Schulen arbeiten.
  • Fachlehrer:
    Anders als der Klassenlehrer unterrichtet der Fachlehrer ausschließlich sein Fach, in der Regel über ein ganzes Schuljahr und in verschiedenen Klassenstufen. Ein Fachlehrer ist bei Weiterbildungsbeginn bereits ein beruflich ausgewiesener Spezialist, der sich im Zuge der Weiterbildung methodisch-didaktische und pädagogische Zusatzqualifikationen erwirbt. Die Anforderungen an die Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Fachlehrer an Waldorfschulen sind daher höher als beim Wahlfach für Klassenlehrer. Zu Beginn der Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Fachvertreter ein individueller Weiterbildungsplan erstellt.
  • Oberstufenlehrer
    Ähnlich wie der Fachlehrer ist der Oberstufenlehrer ein Spezialist und unterrichtet in der Regel ein bis zwei Fächer in Epochen in der Oberstufe (9. bis 12./13. Klasse).
  • Klassenlehrer berufsbegleitend
    Informationen zur Berufsbegleitenden Weiterbildung zum Waldorflassenlehrer finden Sie hier.

Vorlesungsverzeichnis

a) Zeiten und Daten

Beginn des Studienjahres: 1. September 2016
Ende des Studienjahres: 31. August 2017
1. Semester: 1. September 2016 bis 28. Februar 2017
Veranstaltungsbeginn: Montag, 12. September 2016, um 10.00 Uhr
2. Semester:      1. März 2017 bis 31. August 2017
Veranstaltungsende: Freitag, 14. Juli 2017
Prüfungswoche:

10. Juli bis 14. Juli 2017

b) Zeitstruktur

Die Lehrveranstaltungen an den Vormittagen finden in drei 90 min. Zeitstreifen Einheiten montags bis freitags statt:

1.       Einheit:  08:15 - 09:45 Uhr
2.       Einheit: 10:15 - 11:45 Uhr
3.       Einheit: 12:00 - 13:30 Uhr

Die Lehrveranstaltungen an den Nachmittagen finden in vier 90 min. Zeitstreifen montags bis freitags statt:

4.       Einheit: 14:30 - 16:00 Uhr
5.       Einheit: 16:15 - 17.45 Uhr
6.       Einheit: 18:00 - 19:30 Uhr

Innerhalb der 90 min. Zeitstreifen Einheiten kann die Dauer der Lehrveranstaltungen variieren.

Bitte beachten: Wochenendveranstaltungen haben eine eigene Zeitstruktur!

c) Feriendaten und Vorlesungsfreie Zeit

Vorlesungsfreie Zeit:

Montag, 31. Oktober 2016 bis Freitag, 4. November 2016

Freitag, 23. Dezember 2016 bis Freitag, 6. Januar 2017

Montag, 6. Februar 2017 bis Freitag, 24. Februar 2017

Montag, 10. April 2017 bis Freitag, 21. April 2017

d) Feiertage

(Nur die Feiertag selbst sind frei/Es gibt keine Brückentage!)

Tag der deutschen Einheit Dienstag, 3.10.2016
Heilige Drei Könige: Freitag, 6.1.2017
Karfreitag: Freitag, 14.4.2017
Ostermontag: Montag, 17.4.2017
Christi Himmelfahrt: Donnerstag, 25.5.2017
Pfingstmontag: Montag, 5.6.2017
Fronleichnam: Donnerstag, 15.6.2017

Die Weiterbildung ist modular aufgebaut. Jedes Modul behandelt ein übergeordnetes Thema, welches in einzelnen Lehrveranstaltungen bearbeitet wird. Die Leistungsanforderungen inner­halb der Lehrveranstaltungen teilt der Lehrbeauftragte zu Beginn der Veranstaltung mit.

Die Weiterbildungs- und Prüfungsordnung regelt alle formalen Fragen der Weiterbildung, u. a. die Eingangsvoraussetzungen, das Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren, die Anrechnung von Vorleistungen, den Weiterbildungszeitraum, Fachwechsel, Prüfungsverfahren und Prüfungsleistungen, Ordnungsverstöße, den Nachteilsausgleich für Weiterbildungsteilnehmer mit Be­hinderungen oder chronischen Erkrankungen. Die formalen Voraussetzungen der Weiterbildungsteilnehmer werden durch das Studierendensekretariat geprüft.

Das Prüfungsamt prüft die erfolgreiche Teil­nahme an der Weiterbildung. Alle prüfungsrelevanten Unterlagen werden vom Prüfungsamt verwaltet. Zuständig für das Prüfungsamt der Akademie ist Carol Lengenfelder.

Prüfungen dienen dem zeitnahen Nachweis des erfolgreichen Besuchs von Lehrveranstaltun­gen und des erfolgreichen Erwerbs der in diesen Modulen jeweils angestrebten Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen.

Die Prüfungen finden lehrveranstaltungsbezogen oder modulübergreifend statt. Die jeweilige Art der Prü­fungsleistung (Prüfungsform) ist dem Lehrveranstaltungsverzeichnis zu entnehmen.

Am Ende des ersten Weiterbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung, am Ende des zweiten Weiterbildungsjahres eine Abschlussprüfung statt.

Die jeweilige Prüfungsform wird durch den Lehrbeauftragten festgelegt. Folgende Arten von Prüfungsleistungen sind möglich:

  • Referat
  • Mündliche Prüfung
  • Hausarbeit
  • Schriftliche Klausur
  • Portfolio
  • Lehrprobe
  • Unterrichtspraktische Übung
  • Reflexionsbericht
  • Künstlerische Präsentation

Für Hausarbeiten, Reflexionsberichte und Portfolios gelten Abgabefristen, die vom jeweiligen Lehrbeauftragten oder Modulverantwortlichen zu Beginn des Moduls bzw. den Lehrveranstal­tungen bekannt gegeben werden. Diese Fristen sind verbindlich. Ein Nichteinhalten dieser Fris­ten wird als „nicht bestanden“ gewertet. Bitte zur Ergänzung die Weiterbildungs- und Prü­fungsordnung sorgfältig lesen!

Das Seminarbuch wird von den Weiterbildungsteilnehmern selbstständig geführt, es testiert Ihre erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung und bildet die Grundlage zur Er­stellung des Diploms. Im Anschluss an die Lehrveranstaltung oder der Modulabschlussprüfung zeichnet der jeweilige Lehrbeauftragte die erfolgreiche Teilnahme ab. Die Vorlage des Seminarbuchs zur Abzeichnung hat zeitnah zu erfolgen. Das Seminarbuch ist ein Rechtsdokument. Jeder Versuch der Veränderung von Einträgen oder Unterschriften mit der Absicht der Fälschung oder Täuschung kann zum Ausschluss aus der Weiterbildung führen. Das Seminarbuch ist Eigentum der Akademie für Waldorfpädagogik. Bei Verlust haftet der Weiterbildungsteilnehmer.

Im Lehrveranstaltungsverzeichnis finden Sie Erläuterungen und Hinweise zu Zeiten und Daten von Veranstaltungen, Praktika, Prüfungen und Ferien. Es enthält eine Übersicht über die Mo­dule der Weiterbildung sowie die Titel und Inhalte der einzelnen Lehrveranstaltungen.

Die Weiterbildung ist in Präsenz- und Eigenarbeitszeit gegliedert. Die Präsenzzeiten sind in der Regel identisch mit dem Besuch von Lehrveranstaltungen. Grundsätzlich gilt Anwesenheitspflicht. Weiterbildungsteilnehmer, die durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit (AZAV) (Informationen hierzu finden Sie unter Finanzierung gefördert werden, sind verpflichtet, sich ihre Teilnahme an den Lehrveranstaltungen eigenverantwortlich bei dem jeweiligen Dozenten bestätigen zu lassen.

Während der zweijährigen Weiterbildung sind drei Praktika an einer Waldorfschule und ein Praktikum an einer heilpädagogischen bzw. Förderschule (Waldorfschule) zu absolvieren.

a) Praktikumszeiten 2015/2016

Waldorfklassenlehrer 9. Januar - 3. Februar 2017
13. März - 7. April 2017 
24. April - 19. Mai 2017
  
Oberstufe (OL): 14. November - 25. November 2016
9. Januar - 27. Januar 2017
24. April - 26. Mai 2017
 
Fachlehrer (FL)   Praktikumszeiten werden individuell festgelegt

b) Fragen zu den Praktika (Klassen- und Fachlehrer)

Während der zweijährigen Weiterbildung sind drei Praktika an einer Waldorfschule und ein Praktikum an einer heilpädagogischen bzw. Förderschule (Waldorfschule) zu absolvieren. Zu­sätzlich zu diesen Praktikumsblöcken werden im Laufe des ersten Weiterbildungsjahres einmal wöchentlich, an einer Waldorfschule im Rahmen einer Unterrichtsassistenz weitere Praxiserfahrungen gesammelt.

Warum muss ich als zukünftiger Waldorflehrer ein Praktikum an einer heilpädagogischen Schule absolvieren?

Ein zukünftiger Lehrer braucht einen offenen, empathischen Blick für die individuelle Unver­wechselbarkeit eines jeden Kindes. Hinzu kommt die gesetzliche wie auch pädagogische Auf­gabe, den Inklusionsgedanken an Schulen zu verwirklichen. Dazu sind mindestens elementare Erfahrungen im Umgang mit beeinträchtigten Menschen hilfreich.

Anthopoi Bundesverband

Wie finde ich einen Praktikumsplatz?

Für das Praktikum suchen Sie sich den Praktikumsplatz selbst. Ausgeschlossen ist die Anfrage und Suche an Kooperationsschulen, da die Plätze dort für Praktika, die von der Akademie zu­geteilt werden, reserviert sind.

Informationen über Waldorfschulen bzw. heilpädagogischen Waldorfschulen in Deutschland und weltweit finden Sie beim Bund der Freien Waldorfschule.

Bund der Freien Waldorfschulen

Wie bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?

Ihre schriftliche Anfrage/Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten: Motivationsschreiben, Weiterbildungsziel, Wahlfach oder Weiterbildungsschwerpunkt, Klassenstufenwunsch und besondere Anliegen für Ihr Praktikum. Fügen Sie einen kurzen Lebenslauf bei und richten Sie das Schreiben an die Konferenzleitung mit der Bitte um Weitervermittlung an die für die Praktika zuständige Person. In der Regel gibt es an jeder Waldorfschule einen Kollegen, der für die Organisation und Planung von Praktika zuständig ist.

Ich habe einen Praktikumsplatz – Was nun?

  1. Nachdem Sie einen Praktikumsplatz gefunden haben, melden Sie Ihr Praktikum umgehend durch das entsprechende Meldeformular (Meldezettel) an.
  2. Anschließend schicken Sie Ihrer Praktikumsschule das Merkblatt (Praktikum-Merkblätter) zu den Praktikumsanforderungen, welches rechtzeitig vor Antritt des Praktikums dem Kollegen vor Ort vorliegen sollte.
  3. Sowie Sie einen konkreten Mentor haben, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt auf, um Einzelheiten des Praktikumsantrittes und Möglichkeiten einer vorbereitenden Vorbesprechung zu klären.
  4. Zur Einstimmung, Vorbereitung und Nachbereitung des Praxiseinsatzes finden Praktikumsbesprechungen an der Akademie statt.

Wichtig ist, dass Sie Praktikumsstellen, die Sie nicht in Anspruch nehmen, frühzeitig und höflich absagen oder weitervermitteln.

c) Praktika Oberstufenlehrer

Im Curriculum der Weiterbildung zum Oberstufenlehrer sind drei Praktika enthalten:

Erstes Praktikum: November (2 Wochen) 14. - 25.11.2016
Zweites Praktikum: Januar (3 Wochen) 9.1. - 27.1.2017
Drittes Praktikum: April/Mai (5 Wochen) 24.4. - 26.5.2017

Das erste Praktikum dient vor allem dem Wahrnehmen der Schulverhältnisse und dem Kennenlernen des Unterrichtsgeschehens. Von den Weiterbildungsteilnehmern kann die Übernahme von Unterrichtsteilen verlangt werden. Im zweiten und dritten Praktikum sollen – nach Absprache mit dem Mentor an der Praktikumsschule – eigene aufeinanderfolgende Unterrichtsstunden durchgeführt werden. Die konstante Teilnahme am Hauptunterricht und an den betreffenden Fachstunden ist selbstverständlich. Die Teilnahme an Elternabenden, pädagogischen Konferenzen und die Beteiligung am allgemeinen Schulleben wird zusätzlich erwartet.

Sie sind verpflichtet sich selbstständig um Praktikumsplätze zu bewerben. Dies kann in Absprache mit dem jeweiligen Fachdozent geschehen. In jedem Fach, in dem sie die Weiterbildung machen und später unterrichten wollen, muss mindestens ein Praktikum absolviert werden. (Merkblatt Oberstufe)

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich an den Leiter der Oberstufenlehrerausbildung Andre Bartoniczek. (Lehrende)

d) Leitfaden für den Reflexionsbericht

Für jedes Praktikum ist ein Reflexionsbericht anzufertigen, der spätestens zwei Wochen nach Praktikumsende im Empfangssekretariat (Ansprechpartner ist Tanja Amberger (Verwaltung) im Original ab­gegeben werden muss.

Im Reflexionsbericht dokumentieren und reflektieren Sie Ihre Praxiserfahrungen in schriftlicher Form. Dabei sollen Sie nachweisen, dass und wie Sie Ihre Praxiserfahrungen mit der Entwick­lung Ihrer pädagogischen Fähigkeiten/Handlungskompetenzen verknüpfen können. Der Reflexionsbericht darf 8 Seiten nicht unter- und 12 Seiten nicht überschreiten, wobei der reflektorische Teil mindestens die Hälfte des Umfangs ausmachen soll. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Aufgabenstellungen innerhalb der Praktika. (Leitfaden Reflexionsbericht)

Für alle Praktika gilt, dass Sie sowohl in ihrem Hauptfach (Klassenlehrer), als auch in Ihrem Wahlfach/Inklusion tätig werden. Lehrproben werden in der Regel in beiden Fächern abge­nommen.

e) Praktikumsbericht der Praxisschule

Nach Abschluss des Praktikums erhält die Akademie von der Schule/dem Praxismentor einen Bericht. Dieser Bericht evaluiert und dokumentiert Ihren Praxiseinsatz und bildet die Grundlage für die Beurteilung Ihrer Praxisfähigkeiten. Sofern er Ihnen persönlich ausgehändigt wird, ist er im Original im Empfangssekretariat abzugeben. Sie erhalten eine Kopie.(Praxisbericht Schulmentor)

f) Anerkennung von Praktikumsleistungen

Die Anerkennung pädagogischer Vorerfahrung ist möglich, wenn die bereits absolvierten Leistungen

  1. im Rahmen eines Lehramt-Studiums oder einer Unterrichtsassistenz und
  2. entsprechend dem Curriculum der Weiterbildung (an der Akademie für Waldorfpädagogik)

erbracht wurden.

Bei anerkennungsfähiger Unterrichtspraxis aus dem Ausland sind Erfahrungen als Lehrperson nachzuweisen. Bitte reichen Sie die entsprechenden Unterlagen in der Verwaltung bei Carol Lengenfelder ein.

g) Zuständigkeiten für Praktika

  • Praktika und Unterrichtsassistenz der Klassenlehrer: Ariane Clemens und Ina Grothe 
  • Praktika der Fachlehrer: jeweilige Fachdozenten
  • Praktika der Oberstufenlehrer: jeweiliger Fachdozent

j) Praxisjahr (SiP: Student im Praxisjahr)

Zwischen erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung und Berufseinstieg als Waldorflehrer kann ein Praxisjahr an einer Waldorfschule absolviert werden. Interessenten empfehlen wir, sich frühzeitig über diesbezügliche Möglichkeiten beraten zu lassen. In Baden-Württemberg kann das Praxisjahr durch ein Stipendium gefördert werden (Bewerbung bis zum 15. April). An­sprechpartner ist Angelika Fried.

Das Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel bietet als Fachdidaktisches Zentrum beim Bund der Freien Waldorfschulen in den Hauptunterrichtsfächern fachdidaktische Veranstaltungen an. Innerhalb eines Studienjahres werden alle relevanten Themen von zwei Klassenstufen behandelt, so dass eine gezielte Vorbereitung auf die Epochen möglich ist.

Die fachdidaktischen Veranstaltungen in Kassel (www.lehrerseminar-forschung.de) sind Bestandteil der Oberstufenausbildung in Mannheim. D. h. Sie werden zweimal zwei Wochen Ihrer Weiterbildung in Kassel absolvieren.

Termine 2015/2016:
1. Block: 31. Oktober- 11. November 2016
2. Block: 30. Januar - 10. Februar 2017

Die Anmeldung erfolgt über die Akademie für Waldorfpädagogik, Mannheim.

Zu den Aufgaben eines Waldorflehrers gehört neben der Unterrichtstätigkeit die Übernahme von Aufgaben im Rahmen der Selbstverwaltung der Schulen. Das Selbstverwaltungsprinzip wird auch an der Akademie für Waldorfpädagogik verwirklicht. Über die Dauer der Weiterbildung bedeutet das für Sie, sich verbindlich am Akademieleben zu engagieren. Während der Weiterbildung erwarten wir, dass Sie sich in die Selbstverwaltungsaufgaben einbringen (z. B. in die Gestaltung des kulturellen, organisatorischen und sozialen Lebens und die Übernahme von Küchen- und Putzdiensten) und die anstehenden Aufgaben verantwortlich übernehmen. Erste Informationen zu den Möglichkeiten sich aktiv am Akademieleben zu beteiligen, erhalten Sie im Rahmen der Einführungswochen.

 

Von Donnerstag, 25. bis Sonntag, 28. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt Wochenende) findet eine ge­meinsame Exkursion nach Dornach/Schweiz statt. Die Kosten hierfür müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden und betragen ca. 200 €. Ansprechpartner sind Albert Schmelzer und Angelika Fried.

a. Portfolio

Das Portfolio ist eine Mappe zur Nachbereitung und Verarbeitung eines Moduls. Die Zusammenfassung legt den Schwerpunkt auf die persönliche Reflexion. Ein Portfolio kann aus Text-, Bild-, Ton oder Bewegtbilddokumenten bestehen.

Aufbau

  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Inhaltlicher, themenbezogener Teil
  • Lernreflexion
  • ggf. Anhang (Bilder o.ä.)

Die Layoutvorgaben entsprechen denen für die Hausarbeit.

b. Hausarbeit

Die Hausarbeit ist eine schriftliche Arbeit. Angaben müssen konsequent durch Literaturverweise belegt werden. Sie behandelt in der Regel eine begrenzte Arbeitshypothese, stellt Sachverhalte oder Problemfelder dar und will Defizite oder Lösungsansätze aufzeigen. Sie ist gedanklich und formal klar aufzubauen.

Aufbau

  • Deckblatt
    (Titel der Arbeit, ev. Untertitel, Art der Arbeit, Name des Verfassers, Erstgutachter: Vorname, Name, Zweitgutachter: Vorname, Name, eingereicht am (Datum), Eine grafische Gestaltung des Deckblattes mit Farben und/oder einem Bild ist möglich, aber nicht erforderlich.)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Eigentliche Arbeit (Hauptteil)
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • ggf. Anhang
  • Eidesstattliche Erklärung (nur bei Abschluss-Arbeit)
    (z.B. "Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe, alle Ausführungen, die anderen Schriften wörtlich oder sinngemäß entnommen wurden, kenntlich gemacht sind und die Arbeit in gleicher oder ähnlicher Fassung noch nicht Bestandteil einer Studien- oder Prüfungsleistung war." Unterschrift, Ort und Datum)

Layout

Textgestaltung
  • Schrifttypen und Schriftgröße
    Fließtext: Schrift mit Serifen (Buchstaben mit "Füßchen", z.B. Times New Roman), mindestens Schriftgröße 11 Pt, Zeilenabstand: 1,5.
    Überschriften: seriefenlose Schrift kann verwendet werden (z.B. Arial), Größe gestuft nach Rang der Überschrift.
  • Formatierung: Zeilenabstand 1,5 im Blocksatz und mit Silbentrennung
  • Seitenränder links 2 cm, rechts, 3 cm (Korrekturrand), oben und unten je 2,75 cm.
  • Im Fließtext ist auf Hervorhebungen durch Fettdruck oder Unterstreichung zu verzichten und stattdessen Kursivdruck zu verwenden.
Seitenzahlen
  • Die Seitenzahlen sollten unten mittig oder unten rechts stehen.
Fußnoten
  • Fußnoten enthalten keine Literaturnachweise. Sie bieten Raum für Hinweise, Erläuterungen und Anmerkungen.
  • Die Fußnoten sollen kurz und prägnant formuliert sein. Über die Formatvorlage "Fußnote" wird jede Fußnote automatisch nummeriert. Schriftgröße 9 oder 10 Pt.

c. Reflexionsbericht (Praktikum)

Siehe Abschnitt 12 d.

d. Abschlussarbeiten

Layout und Aufbau entsprechen den Angaben im Abschnitt Hausarbeit.

Klassenlehrer

Mit der Abschlussarbeit dokumentieren Sie Ihre Fähigkeit, ein selbst gewähltes pädagogisches Thema selbständig erarbeiten zu können. Die bearbeitete Thematik muss inhaltlich einen Bezug zur Weiterbildung an der Akademie haben.

Abschlussprojekt (Fachlehrer)

Als abschließende Prüfung für Fachlehrer kann, anstelle einer schriftlichen Abschlussarbeit, ein künstlerisches oder handwerklich-praktisches Projekt stehen. Das Projekt wird vorgängig mit dem Fachdozenten besprochen und die Rahmenbedingungen festgelegt.

Oberstufenlehrer

Die Weiterbildung zum Oberstufenlehrer erfordert keine Erstellung einer Abschlussarbeit.

  • Allgemeine Informationen und Aushänge für die Akademie befinden sich an der Pinnwand im EG-Süd.
  • Kurzfristige Mitteilungen finden Sie im Foyer an den Stelltafeln oder als Tafelanschrieb.
  • Am Montagmorgen beginnen wir die neue Woche gemeinsam im großen Saal. Auch hier erfah­ren Sie aktuelle Informationen für die bevorstehende Woche (z. B. besondere Veranstaltungen, Änderungen etc.).
  • Hausinterne Mitteilungen, Bescheinigungen, Kopien der Praktikumsbescheinigungen an Sie persönlich finden Sie im alphabetischen Regalsystem in der Studierendenküche der Mensa II.
  • E-Mails an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse gelten als zugestellt. Sie sind verpflichtet, für einen verlässlichen Mailempfang zu sorgen und Ihr Postfach regelmäßig zu besuchen. 

 

 

Informationen

Wegweiser

Informationen rund um die Weiterbildung
Zuständigkeitsbereiche der Dozenten
Allgemeine Informationen der Verwaltung
Allgemeine Informationen der Hausverwaltung
Zuständigkeitsbereiche der Verwaltung